IAC | Maltherapie / Kunsttherapie
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Mal- und Gestaltungstherapie

«Alles wirkliche Leben ist Begegnung» (Martin Buber)
Malen, Zeichnen und Gestalten entsprechen für viele Menschen einem ganz natürlichen und vitalen Lebensbedürfnis. Sie wollen Zeichen setzen, Spuren hinterlassen und dabei ihre ganz ureigene Ausdruckskraft erleben. Diese Selbstbegegnung vermittelt Kraft und stärkt für die Herausforderungen des Lebens im Alltag. Wer gestaltet, nutzt uraltes Wissen der Menschheit. Schon die Menschen in der Jungsteinzeit haben mit ihren Felsmalereien eine beeindruckende Bilderwelt hinterlassen. Damit haben sie ihrer sichtbaren Realität Ausdruck verliehen, aber auch der nicht sichtbaren Realität in Form ihrer Visionen, und sind somit immer auch sich selber begegnet.


Integrative Mal- und Gestaltungstherapie iac: Diese Ausdruckskräfte macht sich die Mal- und Gestaltungstherapie zu Nutze. Sie wird grundsätzlich als Möglichkeit verstanden, mit Hilfe gestalterischen Tuns (malen, gestalten, bauen, formen, kreieren, darstellen) mehr über sich selbst in Erfahrung zu bringen - als Individuum, aber auch als Teil eines grösseren Ganzen, als Wesen, das in ständigem Austausch mit der Umwelt und den Mitmenschen steht.

Grundlegende Ressource für die Alltagsbewältigung: Mal- und Gestaltungstherapie ist eine Form ressourcenorientierter Ausdruckstherapie und gleichzeitig eine von insgesamt fünf Fachrichtungen der Kunsttherapie. Als solche ermöglicht sie, mit den eigenen Wahrnehmungen, Gefühlen und Gedanken in Kontakt zu kommen und dabei sich selbst besser kennenzulernen, Konfliktbereiche auszudrücken und zu gestalten. Dieses gestaltende Tun fördert das Vertrauen in die innere Kraft und das innere Wissen. Es schafft Möglichkeiten, Neues gestaltend auszuprobieren. Dieses kreative Potenzial wird in der Alltagsbewältigung zu einer grundlegenden Ressource.

Breite Palette - eigenständiges Profil: Die Kunsttherapie-Ausbildung in Integrativer Mal- und Gestaltungstherapie iac bietet den Lernenden eine breite Palette an Zugängen zur mal- und gestaltungstherapeutischen Praxis. Dieses
integrative Konzept fördert die Flexibilität der künftigen Mal- und GestaltungstherapeutIn im praktischen Berufsfeld in hohem Masse. Die Ausbildung orientiert sich an der Kunst und ist im Sinne einer fächerartigen Entfaltung von Theorien und Methoden aufgebaut. Das theoretische Fundament bilden dabei mal- und gestaltungstherapeutisch relevante Elemente der Tiefenpsychologie, der Humanistischen und der Systemischen Psychologie. Dabei werden aktuelle theoretische und methodische Weiterentwicklungen mitberücksichtigt. Die Entwicklung der persönlichen Gestaltungskraft und die Entwicklung eines eigenen professionellen Profils als Kunsttherapeutin sind ebenfalls Hauptziele der Ausbildung.

Eidgenössisch geprüftes Berufsbild, anerkannter Abschluss: Die Mal- und Gestaltungstherapie iac ist neu eine Fachrichtung der Kunsttherapie und verfügt, zusammen mit allen anderen Fachrichtungen, über ein eidgenössisch
geprüftes Berufsbild. (siehe www.kskv-casat.ch). Die Ausbildung am iac ist den im Berufsbild definierten Kompetenzen und Inhalten angepasst und kann im Anschluss an die zusätzlich geforderte Praxis mit einem eidgenössischen Diplom abgeschlossen werden.

Mal- und Gestaltungstherapie als Beruf: Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die im sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereich arbeiten/arbeiten möchten, dabei den Umgang mit inneren und äusseren Bildern und Werken einbeziehen wollen und zusätzlich an einem persönlichen Prozess interessiert sind.




   

Aktuell, 28.01.2012


Weiterbildung
Figürliches Zeichnen und Gestalten 8 Dienstagabende - Start: 28. Februar 2012
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